Gesundes Essen

Gesundes Essen, das nach Lebensfreude schmeckt.

Gesundes Essverhalten hat vielfältige Bedeutungen, die weit über den Kern der gesunden Ernährung hinausgehen. Die richtige Kombination von Lebensmitteln zur Deckung des Nährstoffbedarfs ist wichtig, denn eine ausgewogene, gesunde Ernährung baut den Körper auf und bewahrt seine Funktionsfähigkeit. Doch wesentlicher sind Freude, Genuss und Erlebnis. Gegessen werden leckere Lebensmittel und feine Gerichte, die im eigenen Leben und im sozialen Umfeld bedeutend sind. Deshalb ist die mediterrane Ernährung so beliebt, deshalb sind vegetarische Gerichte gefragt.

Gezielt und konsequent eingesetzt wirkt gesundes Essen sogar präventiv, es reduziert nicht-übertragbare Erkrankungen wie Übergewicht, Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Krebs und Osteoporose. Diese Erkrankungen treten im höheren Alter auf und ihre Prävention wird durch den demografischen Wandel an Bedeutung gewinnen.

Bewegung, ganz selbstverständlich in den Alltag eingebaut.

Sein volles gesundheitsförderndes Potential entfaltet gesundes Essverhalten im Zusammenspiel mit regelmässiger Bewegung und wirkungsvoller Entspannung, im Rahmen eines gesunden Lebensstils.

Ein gesundes Körpergewicht wird in Balance gehalten, wenn die Energiezufuhr durch die Lebensmittel aufgebraucht wird. Dabei hilft vermehrte Bewegung! Aber es gibt noch mehr Vorteile: Stoffwechsel, Verdauung, Herzkreislauf und Bewegungsapparat bleiben in Schuss, wenn jede erwachsene Person täglich 30 Minuten in Bewegung ist und dabei etwas ausser Atem kommt. Natürlich darf es nach Lust und Laune auch mehr sein. Insbesondere langdauerndes Sitzen sollte öfter unterbrochen werden. Für körperlich Inaktive ist jeder Schritt hin zu mehr Bewegung wichtig und bringt auch direkt ersten Nutzen.

Wirkungsvoll Entspannen, gewusst wie.

Entspannung und Anspannung gehören zu den natürlichen Verhaltensweisen des Menschen. Damit die Anspannung als Stress nicht gesundheitsgefährdend wirkt, muss regelmässig für Ausgleich gesorgt werden. Voraussetzung dafür ist die bewusste Wahrnehmung des eigenen Befindens. Je nach Art der Belastung sind unterschiedliche Erholungsmassnahmen zu empfehlen. Wichtig ist es, die Entspannung regelmässig, bewusst und aktiv anzugehen:

  • Genügend Schlaf: 6-8 Stunden je nach Person. Wer zu wenig schläft, verwertet die Lebensmittel nur ungenügend.
  • Bei der Arbeit nach ein paar Stunden entspannte Pausen machen, Mittagspause einhalten, Arbeitszeit begrenzen.
  • In jeder Woche mind. 1x 24 Stunden ohne stressgenerierende Arbeit einschalten.
  • In der Freizeit Musik hören, spazieren, lachen, lesen, ein Bad nehmen, sich massieren lassen, Sauna besuchen, locker Sport treiben, tanzen, gärtnern, Gesellschaftsspiele spielen, gute Gespräche führen.
  • Jedes Jahr alle Ferien nehmen und mind. 1x zwei Wochen am Stück verreisen.
  • Bei Bedarf Entspannungstechniken erlernen und einsetzen: Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Meditation und Yoga haben sich bewährt.